Gegründet 1982 im Gasthaus „Zur Halt“
Vorstände:
1933-1939 Stephan Kloo (Wendlerbauer Baierbach)
1947-1957 Stephan Kloo
1958-1964 Bernhard Holzner
1964-1966 Johann Hamberger
Seit 1964 Gerhard Scheuerer
Aus der Vereinsgeschichte:
1933-39 Theatergesellschaft Stephanskirchen
1947-56 Spiel und Theatergruppe Stephanskirchen
1958-66 KLJB Stephanskirchen
Seit 1982 Theatergruppe der Jungbauernschaft Stephanskirchen
Mitgliederstand ca. 40 Pers. (hängt mit JB zusammen)
Seit 1933 wurden folgende Theaterstücke aufgeführt:
1933 Der Holledauer Fidel Teil 1
1934 Resl die Lindenwirtin
1937 Almenrausch und Edelweiß; Der Goldbauer
1938 Der Holledauer Fidel Teil 2
1938 Vroni die Wildkatz
1947 Bunter Abend; Almenrausch und Edelweiß
1948 Die letzten Schwärzen;
Der Schandfleck vom Brandnerhof
1949 Das Kreuz in der Klamm; Bruder Martin
1950 Jägerblut
1951 Geächtet
1952 Der Holledauer Fidel Teil 1
1953 Der Holledauer Fidel Teil 1
1954 S’Hoamatl
1958 Tatzelwurm
1959 Schmalzküachl
1960 D’Wildkatz
1961 Der verkaufte Großvater
1962 Judas unserer Zeit
1963 Heimweh am Wolgastrand
In Stephanskirchen wurde bereits in den 20iger Jahren
Theater gspuit leider liegen aber diesbezüglich keine näheren
Informationen vor.
Richtig los gings dann im Okt. 1933 mit der Gründung der Theatergesellschaft
Stephanskirchen und der Aufführung des Holledauer Fidels. Neben Stephan
Kloo, Wendlerbauer aus Baierbach, waren damals unter anderem: Maria Glas,
Josef Kloo, Franz Kloo und der unvergessene Kurt Felix tätig. Gespielt
wurde damals bereits im Gasthaus Antretter. Die Eintrittspreise zwischen
30 und 70 Pfennig.
Am 2.Febr. 1947 wurde bereits wieder der Antrag gestellt
eine Spiel- und Theatergruppe gründen zu dürfen. Die Militärregierung
genehmigte diesen Antrag mit der Lizenz Nr. 498.
Der Vorstandschaft gehörten damals, noch heute bekannte Gesichter,
an:
Stefan Kloo, Seraphin Loferer, Benno Loferer, Regie führte Hans Felix-Prohaska.
In dieser Zeit spielte die Gruppe unter anderem auch den Holledauer Fidel
auf. Mit 7 ausverkauften Aufführungen noch heute bei der älteren
Generation das Ereignis dieser Zeit. 1951 konnte übrigens wegen Ausbruchs
der Maul- und Klauenseuche in Stephanskirchen keine Vorstellung durchgeführt
werden.
Nach dieser Zeit übernahm die damals in Stephanskirchen
sehr aktive Kath. Landjugend bis 1966 das „Spieln“ in Stephanskirchen.
Mit Bernhard Holzner bzw. Johann Hamberger saßen ebenfalls noch
heute bekannte Leute am Führungshebel. Durch Hochzeit (wie übrigens
schon beim Vorgängerverein schlief das Theaterspiel allmählich
ein.
1977 dann, tat sich wieder etwas an dieser Front. Animiert
durch erfolgreiche Aufführungen von Nachbargemeinden (Prutting, Riedering,
Rohrdorf, Rosenheim) wurde in Stephanskirchen das Theaterspui wiederbelebt.Kleine Einakter zu gegebenen Anlässen (Altennachmittag-Hochzeiten-Weihnachtsfeiern)
machten größere Stücke reizvoll.
Im Oktober 1982 war es soweit:
In der Aula der Hauptschule, konnten Dank Unterstützung der Gemeinde,
die ersten Aufführungen der Theatergruppe in der Jungbauernschaft
Stephanskirchen gespielt werden. „Die falsche Katz“ war das
erste Stück der jungen Truppe. 2 Aufführungen vor über
500 Zuschauern machten Lust auf mehr.
In der Mitgliederversammlung am 23. März 1987 erfolgte der Beitritt
zum „Verband bayrischer Amateurtheater“ sowie zum „Deutschen
Theaterverband „ sowie offizielle Gründung der Theatergruppe.
18 Personen wurden damals als Gründungsmitglieder eingetragen. 1991
das wohl wichtigste Jahr seit Bestand dieser Gruppe. Der Umzug in den
neu erbauten Antrettersaal Stephanskirchen, der jetzigen Heimat der Stephanskirchner
Theaterspieler. Das dieser Verein über die Grenzen unserer Gemeinde
bekannt wurde, hat er in erster Linie folgenden Personen zu verdanken:
Irmgard Gebauer, Dieter Katzer, Christian Eder, Sebastian Lechner, Bernhard
Stanek, Wolfgang Kozsar, Irmi Parzinger sowie Gerhard Scheuerer.
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